Küchenbar

Die Küche ist in vielen Wohnungen das Herzstück und oft mit einer Küchenbar ausgestattet

Ein Dreh- und Angelpunkt stellt in vielen Wohnungen und Häusern die Küche dar. Hier kommt nicht nur die ganze Familie zum Essen zusammen, hier wird sich auch außerhalb der Mahlzeiten unterhalten, Zeitschriften gelesen oder gemütlich eine Tasse Kaffee getrunken. Ob man nun gerade alleine ist oder nicht, die Küche ist Treffpunkt und Rückzugsort in einem. Daher ist sie in vielen Haushalten das Herzstück.



Früher, als der Herd noch mit Holz angeschürt wurde und das Leben um einiges unkomfortabler als heute war, stellte die Küche den Hauptraum vieler Hauhaltes dar. Sowohl die Anwohner als auch Besucher hielten sich viel in der Küche auf, denn sie war beheizt. Die anderen Räume waren dies meist nicht und daher eher ungemütlich. So hat es sich bis heute für viele Familien gehalten, andere kommen wieder dorthin zurück. Und gerade weil die Küche für viele so wichtig ist, wird auch auf ihr Design, die Qualität und Funktionalität sehr großer Wert gelegt. Sie soll funktionell sein und gleichzeitig soll sie so schön sein, dass man sich gern in ihr aufhält. Eine Küchenbar ist für viele Menschen ein wichtiges Grundelement, geht es um die Küchenplanung.

Die Küchenbar ist eine Art Bar in der Küche

küchenbarDas Wort Küchenbar sagt bereits, um was es sich handelt: eine, von der Bauart her an eine Bar angelehnte, Konstruktion in der Küche. Die Küchenbar ist häufig etwas erhöht im Vergleich zur restlichen Arbeitsfläche der Küche. An ihr werden daher gern Barhocker genutzt, da man auf ihnen höher sitzt. Das Sitzgefühl ist eben wie an einer Bar. Es gibt die Küchenbar im Gegenzug dazu aber auch niedriger. Ihre Höhe ist in dem Falle bündig mit der Arbeitsfläche und normale Stühle kommen zum Einsatz. Dafür bieten sich vielleicht die Ersatzstühle für den Essbereich an. Die müssen sowieso irgendwo gelagert werden. Warum sollte man sie daher nicht einfach an der Küchenbar benutzen?

In kleinen Küchen bietet sich eine Küchenbar als Verlängerung der Arbeitsfläche für eine Sitzgelegenheit an. In größeren Küchen könnte man auch eine Küchenbar als einzelnes Element aufstellen. Die Küchenbar gibt es nämlich entweder als Anbau direkt an die Küchenzeile oder als Einzelstück. Letzteres steht frei dort, wo man es gern hätte. Optimal passen wird es wohl an eine freie Wand. Oft wird es ferner in der Mitte der Küche platziert. An der Küchenbar hat man immer ‚auf die Schnelle’ eine einfache Sitzgelegenheit, die für den Alltagsgebrauch durchaus Sinn macht.

Die Küchenbar kann man in ganz unterschiedlichen Designs und Preisklassen kaufen

Eine Küchenbar als einzeln stehendes Element kann man bei verschiedenen Versandhäusern bestellen und in Möbelhäusern kaufen. Sie gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Das gibt dem Käufer die Möglichkeit, das Design der Küchenbar an die bereits bestehende Küche anzupassen. Eine einfache Küchenbar findet man im Internet bereits ab ca. 60 EURO. Zwei passende Stühle dazu sind im Normalfall im Preis enthalten. Diese günstigen Modelle bestehen meist aus einer Platte aus mitteldichter Holzfaser, von den Anbietern kurz MDF genannt, kombiniert mit einem Aluminiumgestell. Buchedekor ist hier sehr angesagt. Solch eine Küchenbar nimmt nicht viel Platz weg und schmiegt sich leicht in eine freie Stelle ein, die in der Küche noch frei ist. Diese Küchenbars werden teilweise von den Anbietern weiterhin Theken, Küchentheken oder Küchentresen genannt. Bei der Suche im Internet sollte man also ein bisschen Weitsicht üben und mehrere Keywords verwenden. Sucht man nach den unterschiedlichen Bezeichnungen, ist das Ergebnis um einiges umfangreicher.


Die Preise für eine Küchenbar steigen ab den oben erwähnten 60 Euro ganz schön in die Höhe. Hochpreisige freistehende Modelle liegen so bei circa 500 bis 700 EURO und es geht natürlich noch teurer. Wichtig für den Preis sind zum einen die Farbe der Küchenbar und zum anderen das Design. Die niedrigpreisigen Modelle sind eher einfach aufgebaut und sehen stilistisch nicht sehr außergewöhnlich aus. Bei den hochpreisigen Typen stößt man auf Küchentheken in sehr ausgefallenem Stil. Hier sind manchmal sogar vier Barhocker oder dazu passende Stühle im Lieferumfang enthalten.

Eine Küchenbar bietet viele Nutzungsmöglichkeiten

Mit einer Küchenbar hat man viele Nutzungsmöglichkeiten. Natürlich dient sie hauptsächlich dem Zweck, daran zu sitzen und seinen Kaffe oder einen kleinen Snack zu genießen. Aber die Küchenbar kann man gleichfalls wunderbar als Arbeits- und Abstellfläche nutzen. Ist die Küche klein oder hat man bereits den bestehenden Platz komplett ausgenutzt, bietet die Küchenbar jederzeit eine Ausweichfläche. Es gibt im Handel Modelle von Küchenbars mit diversen Anbauten, die einen Zusatznutzen darstellen. So haben manche Küchentheken Ablagefächer für beispielsweise Geschirrtücher, Tassen oder Servietten. Es ist natürlich jedem selber überlassen, was er hier lagert. Manche Küchentheken verfügen sogar über Obstschalen.

Die Nutzungsmöglichkeiten sind weitreichender, ist die Küchenbar nicht als einzelnes Element in der Küche integriert, sondern als Verlängerung an die normale Küchenzeile als Ess- und Arbeitsbereich angebaut. Mancher plant sich die Küchenbar in seiner Küche als extra Blockbauvariante. Dann ist ein Küchenblock, der vom Design her der restlichen Küche angepasst ist, einzeln in die Küche eingebaut. Er kann sich an der Wand befinden oder freistehend sein. Bei der letzten Variante ist er von jeder Seite aus zugänglich. Eine solche Küchenbar verfügt rundum über Schränke und Fächer. Das bietet weitaus mehr Lagerfläche und ist somit praktisch und schön zugleich.

Fazit: Möchte man eine Küchenbar in seine neue Küche einplanen bzw. in die bestehende nachträglich integrieren, hat man die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Es gibt sie in einfachen Ausführungen, aber auch in sehr modernen Varianten in edlem Design. Auch die Farbauswahl ist riesig. Preislich kann jeder nach seinem Kontostand entscheiden. Bei der Neuplanung sind die Möglichkeiten, eine Küchenbar zu integrieren viel größer, als diese nachträglich in eine bereits bestehende Küche einzupassen.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>